Kolleginnen aus meinem Netzwerk – Hilke Milarch

August 4th, 2010

Wenn Sie in Bremen oder Bremens Umgebung wohnen und sich einmal in ganz besonderer Weise mit dem eigenen Lebensweg beschäftigen wollen, dann interessiert Sie bestimmt das: Biografie-Arbeit mit Hilke Milarch Lernen Sie Hilke Milarch kennen, die auch auf Reisen für krebsbetroffene Menschen Biografie-Arbeit anbietet. Viel Spaß!

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Philosophieren mit Bildern (3)

Juni 3rd, 2010

Durchgang zwischen Häusern

Zukunft kann kurz sein.

Hoffnung kann vielfältig sein.

Um in die Sonne zu gelangen, muss man durch diesen schmalen Durchgang. Auch danach gibt es keinen weiten Horizont, keine breite Perspektive. Auch das Haus im Hintergrund wirft wieder Schatten.

Aber immerhin: es gibt bunte Wäsche und eine Lampe. Kleine Alltäglichkeiten, auf die die verstellenden Mauern einen Blick freigeben.

Die Hauswände im Vordergrund haben auch im Schatten deutliche Strukturen, Farb- und Grafittispuren.  Jeder Stein ist anders geformt und gefärbt.

Der Holzbalken in der linken Hauswand führt geradezu den Blick in die Mitte, auf die bunte Wäsche. Obwohl die wieder im Schatten hängt, ist sie der farbenfrohe “Lichtblick” im Bild.

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Philosophieren mit Bildern (2)

Mai 24th, 2010

Brücke und Fenster, Venedig 2010

Wohin kann man sehen? Auf Mauern, auf Wasser, auf ein geschlossenes Fenster. Es gibt Andeutungen von Wegen und Auswegen. Rechts kann das Wasser unter der Brücke durchfließen. Man kann nicht sehen, wohin. Man ahnt, dass man auch über die Brücke gehen kann, aber man sieht es nicht. Das Fenster ist geschlossen – nicht ganz dicht, aber es gibt keinen Blick auf das dahinter liegende Zimmer. Statt auf Weite, Horizont, Perspektiven blickt man auf Mauern. Alles scheint still zu sein. Auch das Wasser ist still. Trotzdem zeigt sich  viel: Es gibt eine Farbigkeit, da ist ein kleiner Sonneneinfall im Wasser, die Mauern leben durch Spuren von Verwitterung. Der kleine Spalt in den Türblenden läßt vermuten, dass das Zimmer bewohnt ist. Vielleicht hört man Geräusche von innen.

Und wohin geht der eigene Weg? Um über die Brücke zu gehen, muss man das Bild verlassen können. Vor sich hat man das Wasser. Wie tief? Das Fenster zu hoch. Das Bild zeigt einen Zustand, nicht einen Ausweg. Es zeigt Ruhe. Zeigt es Abweisung? Zeigt es Geborgenheit? Engt es ein? Zu welcher Phantasie – zu welchen Gedanken über das Leben oder über dessen Ende regt uns das Bild an?

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